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Repertoire

Taxi Teheran

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Dokumentarfilm

82 min
 
Taxi Teheran
 
2015

Weltkino Filmverleih
Taxi Teheran
Dokumentarfilm
|
82 min
|
Iran
|
2015
|
FSK 0

Regie: Jafar Panahi


Termine

Repertoire

Synopsis

Selten war ein goldener Bär so verdient, wie auf der diesjährigen Berlinale für Jafar Panahis Taxi Teheran: Der mit Berufsverbot belegte iranische Regisseur fährt hier selbst als Taxifahrer durch Teheran und filmt mit einer drehbaren Kamera auf dem Armaturenbrett das Geschehen auf der Straße und die Gespräche mit seinen Passagieren. Darunter ist ein Raubkopierer, der Hollywood-Streifen und Arthaus-Filme unters Volk bringt, deren offizielle Aufführung verboten ist. Des Weiteren zwei abergläubige alte Damen, die Goldfische zu einer Quelle bringen wollen, um sich ein langes Leben zu sichern. Oder ein Unfallopfer, das blutend auf der Rückbank liegt und sein Testament ins Handy diktiert, damit seine Frau im Falle seines Todes nicht mittellos bleibt. Auch wenn der Anschein des Dokumentarischen

gewahrt bleibt, erweist sich „Taxi Teheran“ als bis ins Detail durchdachter, hochkomplexer Film, der subtil Fiktion und Realität verknüpft. In gerade mal 80 Minuten entsteht so ein heiteres, tiefernstes und unglaublich vielschichtiges Porträt einer Gesellschaft und der schwierigen Position von Filmemachern und anderen Künstlern innerhalb eines Landes, das von rigiden Regeln beherrscht wird.

Zahlen & Fakten

FSK 0
Fassung deutsche Fassung
Produktionsland Iran
Regie Jafar Panahi
Drehbuch Jafar Panahi
Kamera Jafar Panahi
Schnitt Jafar Panahi
 
 
 
 
 
 
Jafar Panahi bittet in seinem neuen Film, der auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären und dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet wurde, zu einer Taxifahrt durch Teheran und zeichnet mit Witz und Courage ein vielschichtiges Gesellschaftsporträt Patrick Seyboth 15.06.2015
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