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Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm

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Drama

130 min
 
Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
 
2018

Wild Bunch Germany
Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
Drama
|
130 min
|
Deutschland
|
2018
|
FSK 6

Regie: Joachim Lang

Mit: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung

Termine

Repertoire

Synopsis

Dokudrama, modernes Remake, zeitübergreifende Mediensatire und mitreißendes Musiktheater – Joachim Langs Film über den ungedrehten „Dreigroschenfilm“ ist ein wirklich ungewöhnlicher Wurf: Nach dem großen Erfolg der „Dreigroschenoper“ wird das Kino aufmerksam auf Brecht und Weill. Ein „Dreigroschenfilm“ soll gedreht werden. Während Brecht nicht weniger als den außergewöhnlichsten Film aller Zeiten drehen will, verfolgen die Produzenten rein wirtschaftliche Interessen. Schlussendlich bringt Brecht die Produktionsfirma sogar vor Gericht.

Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ ist ein unverwüstlicher Klassiker, der seit seiner Entstehung nicht nur auf sämtlichen deutschen Bühnen, sondern selbst von der Augsburger Puppenkiste in Szene gesetzt wurde. Die weniger bekannte Hintergrundgeschichte der geplanten Verfilmung nimmt der ausgewiesene Brecht-Kenner Joachim Lang zum Anlass für eine furiose Verschmelzung von Theaterstück, Künstlerporträt, Dokudrama und zeitübergreifender Gesellschaftskritik – in der auch Brechts Verfremdungseffekte nicht zu kurz kommen. Das Tempo der Inszenierung ist schwindelerregend, die visuellen Effekte enorm, das Ensemble um Lars Eidinger immer hellwach. Es ist ein Film, der Brechts Theaterkunst huldigt, indem er sie meisterhaft auf die filmische Ebene überträgt: Brechtsches Kino im wahrsten Sinne des Wortes.

Zahlen & Fakten

Originaltitel Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
FSK 6
Fassung deutsche Fassung
Produktionsland Deutschland
Regie Joachim Lang
Darsteller Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung
 
 
 
 
 
 
 
"Joachim A. Lang verfilmt den Kulturskandal um den »Dreigroschenprozess«, bei dem Brecht unter anderem die Produktionsfirma verklagte, die aus seinem Bühnenerfolg einen Film machen wollte..." Anke Westphal 24.08.2018
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