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Repertoire

Kriegerin

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Drama

106 min
 
Kriegerin
 
2011

Ascot Elite
Kriegerin
Drama
|
106 min
|
Deutschland
|
2011
|
FSK 12

Regie: David Wnedt

Mit: Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad

Termine

Repertoire

Synopsis

Marisa ist Anfang 20, Neonazi und sie schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie lebt in einer miefigen ostdeutschen Kleinstadt, hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld dafür gibt, dass ihr Freund Sandro im Knast landet. Der Respekt den sie sich durch ihre Härte verschafft hat, wird allerdings durch Svenja bedroht. Die stammt aus einer bürgerlichen Familie und ist von der Neonaziszene fasziniert. Als Marisa Jamil und Rasul, zwei junge Asylbewerber auf dem Moped nach einem Streit absichtlich mit dem Auto rammt, löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die ihr Weltbild ins Wanken geraten lassen.

Da sich David Wnendts scharf beobachteter und intensiv gespielter Film auf ostdeutschen Rechtsradikalismus konzentriert, kann er zum Anlass genommen werden auch die westdeutsche Neonaziszene in den Blick zu nehmen. Gerade weil sich Wnendt nicht scheut, die Faszination der rechtsradikalen Clique greifbar zu machen, bietet er eine lebensnahe Grundlage für eine Diskussion über die multiplen Gründe für das Entstehen von Fremdenfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und den Einstieg in die Szene. Auch ein Vergleich des geschlossenen Weltbilds der rechtsextremen Jugendszene mit Sektenstrukturen bietet sich an, wozu etwa die Berichte von Aussteigern hinzugezogen werden können.

Zahlen & Fakten

FSK 12
Fassung deutsche Fassung
Produktionsland Deutschland
Regie David Wnedt
Drehbuch David Wnendt
Kamera Jonas Schmager
Darsteller Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad
Musik Johannes Repka
Schnitt Andreas Wodraschke

Filmpädagogisches BegleitmaterialDownload (PDF)
 
 
 
 
 
 
David Wnendts Spielfilmdebüt, mit dem der 1977 in Gelsenkirchen Geborene sein Regiestudium an der Potsdam Babelsberger HFF abschloss, trifft auf fast unheimliche Weise aktuelle Entwicklungen. Claudia Lenssen 01.01.2012
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